Warum ist Ausbildungsmarketing wichtig für die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen?


Das herausragende Zukunftsthema des Handwerks ist die Sicherung des Fachkräftebedarfs. Im Focus steht daher die berufliche Aus- und Weiterbildung. Die demografische Entwicklung und das veränderte Bildungsverhalten mit Trend zum Hochschulstudium stellen für die Besetzung der Ausbildungsplätze eine große Herausforderung dar. Betriebe des Handwerks mit durchschnittlich 5 Mitarbeitern (KMU) haben auf dem Ausbildungsmarkt starke Konkurrenz. Großunternehmen beispielsweise setzen mit Spezialisten entwickelte Strategien zur Personalgewinnung und -entwicklung ein.


Handwerksbetriebe müssen dem ihre individuellen Stärken entgegensetzen. Dazu gehört, sich über die eigenen Potenziale klar zu werden und daraus folgend, innovative, moderne und digitale Angebote für die ausbildungsinteressierten Jugendlichen und deren Eltern zu entwickeln und umzusetzen.


In erster Linie müssen Azubis, Meisterinnen und Meister die Jugendlichen mit ihrer persönlichen Leidenschaft für ihr Handwerk - authentisch - informieren und letztlich überzeugen. Entscheidend ist, dass auch kleine Betriebe die Ausbildung in ihrem Betrieb unverwechselbar machen, den Betrieb und seine Nachwuchsarbeit also zur „Marke“ machen. So kann verlässlich alljährlich ein neuer Jahrgang von Schulabgängern und ihren Eltern - authentisch - modern, zeitgemäß und digital angesprochen werden. Im Projekt „Das Beste am Handwerk“ sprechen die Azubis, Meister und Meisterinnen die Jugendlichen direkt, zeitgemäß, modern und digital - über die Plakate - dort an, wo sie sich gerade befinden. Sie zeigen bzw. sagen, was sie zu bieten haben.


Für viele Unternehmen ist das Azubimarketing eine große Herausforderung. Der Mangel an guten Nachwuchs- und Fachkräften ist unübersehbar. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen kommt es darauf an, die richtigen Maßnahmen im Azubimanagement zu ergreifen, um darauf adäquat zu reagieren. Die Zeiten, als Unternehmen von Bewerbungen geflutet wurden, sind längst Vergangenheit. Stichworte wie: Demografischer Wandel und Überalterung der Gesellschaft sollten innerhalb der Unternehmen intensiv diskutiert werden.


Um die eigene Zukunftsfähigkeit zu gewährleisten, müssen sich gerade kleine und mittlere Unternehmen, die weniger bekannt sind, ernsthaft Gedanken über das Personalmanagement machen. Das professionelle und offensive Ausbildungsmarketing spielt dabei eine wichtige Rolle.


Darum haben wir im Dezember 2016 das Projekt „Das Beste am Handwerk“ gestartet.


DAS ZIEL

- Abwärts-Trend der Bewerberzahlen stoppen und umkehren

  1. -Fachkräftemangel verhindern

  2. -Ausbildungsplatzangebote regional und überregional „sichtbar“ machen


DER WEG

- Vorurteile gegenüber dem Handwerk abbauen

- Alleinstellungsmerkmale vom Handwerk beleuchten

- das Handwerk auf Augenhöhe und authentisch präsentieren

- Aufklärung über Ausbildungsberufe für mehr Klarheit

- Einfache, pragmatische, individuelle, zeitgemäße und vor allem schnelle Lösungen


ECKDATEN

  1. -Laufzeit der Kampagnen: unbegrenzt


ZIELGRUPPEN

- Schüler der Klassen 7 - 10, Jugendliche allgemein

- Meinungsbildner (Lehrer, Elternhäuser, Bundesagentur f. Arbeit, Jobcenter, Sozialarbeiter etc.)

- Innungsfirmen der Kreishandwerkerschaft Nordwestmecklenburg - Wismar + Lehrlinge


Bildung eines einheitlichen, modernen und zeitgemäßen Bildes vom Handwerk in gesamt M-V.